Joggen – die Mutter des Ausdauersports

Kaum ein Sport ist so alt und so bekannt, wie das Laufen. Auch wenn Joggen bei vielen Menschen nicht gerade die Nummer 1 der Lieblingsbeschäftigungen ist, bietet diese Sportart große Vorteile. Das Schöne ist, dass man mit dem Laufen direkt loslegen kann, es sich in jeden Zeitplan integrieren lässt und dazu noch äußerst effektiv ist. Laufen verbessert die Kondition und kurbelt die Fettverbrennung an. Auch Hollywood-Star Drew Barrymore schwört auf den Ausdauersport, um ihre schlanke Figur zu halten. Die Überwindung lohnt sich also, auch wenn Joggen manchmal langweilig ist oder Blasen an den Füßen entstehen können, immerhin kommen 70 Prozent der Muskulatur in Bewegung. Ihren Kalorienverbrauch beim Joggen können Sie auf Fit Femme ganz leicht ermitteln.

Richtig Joggen – Die Fit Femme Tipps zum Laufen

Jogging

© Michael L. Baird

Tipp 1: Langsam durchstarten

Wichtig beim Joggen ist, sich am Anfang nicht gleich völlig zu überschätzen. Die Folgen davon sind Muskelkater und Müdigkeit und so vergeht einem schnell die Lust am Laufen. Deshalb ist es wichtig, das Tempo am Anfang niedrig zu halten. Es ist nicht nötig, den Körper direkt zu Höchstleistungen zu pushen, denn beim Joggen erzielt man schon mit geringem Einsatz große Erfolge. Studien haben ergeben, dass die Trainingseffekte beim Joggen nahezu identisch sind, egal ob man pro Trainingseinheit 30 Minuten am Stück joggt oder die halbe Stunde in zwei mal 15 Minuten aufteilt.

Richtig Joggen – Die Sorgen um die Gelenke (Tipp 2)

Es wird häufig bemängelt, dass Joggen schlecht für die Gelenke (Füße, Knie und Hüfte) sei. Dies stimmt jedoch nur bedingt. Zwar hat man beim Joggen tatsächlich ein erhöhtes Aufprallrisiko, denn bei jedem Schritt wirkt etwa das Dreifache des eigenen Körpergewichts auf die Fuß- und Kniegelenke, jedoch stellt dies bei normalgewichtigen Personen eigentlich kein Problem dar. Wissenschaftler raten erst bei einem Körpergewicht von über 100 kg vom Laufen ab. Für stark übergewichtige Menschen gibt es andere Sportarten, die schonender aber trotzdem effektiv sind. Bei einem normalen Körpergewicht und unbeschädigten Gelenken ist die Belastung beim Joggen aber vollkommen unproblematisch. Darüber hinaus ist die Verletzungsgefahr generell überschaubar, Gefahren resultieren in der Regel nur aus Überlastungen.

Jogging-Fact 3: Die Unabhängigkeit genießen

Ein großer Vorteil des Joggens ist die Unabhängigkeit. Ob nach einem stressigen Bürotag oder an einem faulen Sonntag, laufen Sie jederzeit einfach los! Unabhängig von Wind, Wetter und Strecken kann man überall laufen. Wie heißt es so schön – es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Die Kosten beim Joggen halten sich trotzdem gering, denn man spart teure Mitgliedsbeiträge oder große Trainingsgeräte. Lediglich ein paar ordentliche Laufschuhe und funktionelle Bekleidung sind eine gute Investition für eine gesunde Zukunft.

4. Weitere clevere Nebeneffekte beim Joggen

Wussten Sie schon, dass Joggen schlau macht? Tatsächlich verarbeitet das Gehirn unter sportlichem Einfluss Gehirn Reize schneller und effektiver. Sportlergehirne sind ausdauernder, denn sie können verhindern, dass der für die Hirnleistung wichtige Dopamin-Spiegel absinkt. Das passiert normalerweise, wenn eine geistige Anstrengung das Hirn fordern. Mit regelmäßigem Joggen können Sie also auch Ihre Konzentration stärken. Auch während der Schwangerschaft wird dem Joggen ein positiver Nebeneffekt für das Ungeborene nachgesagt.

5. Die richtige Jogging-Strecke

Um das Joggen nachhaltig zu genießen, ist es wichtig, eine gute Trainingsstrecke zu finden. Am besten informieren Sie sich bei Freunden oder im Lauf-Shop nach einer schönen Laufstrecke in Ihrer Umgebung. Als Frau sollte man bei der Streckenwahl aber beachten, dass die Runde während der Dämmerung beleuchtet ist und auch von anderen genutzt wird, zur eigenen Sicherheit. Optimal ist, sich mehrere Strecken über verschiedene Distanzen herauszusuchen, das sorgt für Abwechslung. Am Wochenende bietet sich ein Ausflug ins Grüne an, denn auf dem weichen, federnden Waldboden kann man die Natur wunderbar erleben.

Zum Joggen motivieren

laufschuhe

© Hans – pixabay.de

Gemeinsam macht Joggen meistens mehr Spaß. Fragen Sie doch eine Freundin, ob sie mit ins Training einsteigen möchte. Sinnvoll ist es, sich auf einem ähnlichen Trainingsniveau zu befinden. Gemeinsam Laufen macht gleich doppelt so viel Spaß und kitzelt manchmal noch die letzten Reserven aus einem heraus.  Es hilft auch, sich realistische Ziele zu setzen und mit einem Freund zu wetten, dass man diese auch erreicht. Sowas setzt ungeahnte Kräfte frei. Um Ihre Erfolge auch gebührend zu belohnen können Sie ein Sparschwein für jede gelaufene Einheit mit einem festen Betrag füttern. Von dem Geld können Sie sich nach ein paar Wochen Training etwas Schönes zur Belohnung gönnen.

Die optimale Jogging-Tagesdosis

Um Ihre Ausdauer zu verbessern, die Pulsfrequenz zu senken und Gewicht zu verlieren, sollten Sie am besten gleich loslaufen und es nicht länger vor sich herschieben. Als optimales Verhältnis von Aufwand und Wirkung empfehlen Sportwissenschaftler drei Laufeinheiten über 40 Minuten pro Woche. Aber natürlich verlangt dies keiner sofort, sondern es empfiehlt sich, Ihre Joggingzeit langsam nach und nach zu steigern. Die ersten Erfolge kommen dabei oft schneller als man denkt!

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